Amiga One µ-A1-C / OS 4.1

Der µ-A1-C von Eyetech basiert auf den Spezifikationen des A1XE-Boards, wurde allerdings den Erfordernissen für ein ITX-Board angepasst. Der µ-A1-C wird mit einem G3 750FX mit 800 MHz geliefert, der auf einem Standard AmigaOne MegArray-Modul untergebracht ist, außerdem gibt es einen SODIMM-Dockel, der mit 256 MB bestückt ist. Die Grafikausgabe wird von einer im Board integrierten Radeon 7000 mit 32 MB übernommen, für den guten Ton sorgt ein CMI 8738 (6-Kanal 5.1). Das µ-A1-C Board verfügt außerdem über einen PCI-Steckplatz, der durch Riserkarten verlegt/vervielfacht werden kann. 

  

Aufbauend auf dem soliden Fundament von AmigaOS 4.0 führt AmigaOS 4.1 eine Fülle von substanziellen neuen Funktionen ein, die den Grundstein für den Einsatz industrieller Standard-Anwendungen auf der Amiga-Plattform legen. Zeitgemäße Anwendungen wie moderne Web-Browser, Productivity Software oder Bildbearbeitungsprogramme arbeiten gewöhnlich mit großen Datensätzen, deren Speicheranforderungen schnell den tatsächlich vorhandenen Hauptspeicher eines jeden Computersystems übersteigen. AmigaOS 4.1 bietet deshalb eine intelligente Speicherverwaltung, die Speicherbereiche transparent auf Festplatte auslagert - aber nicht ständig, sondern nur, wenn Sie diese Funktion tatsächlich benötigen. Multimedia-Anwendungen wie Video-Player und 3D-Spiele haben eine Revolution bei den Speichertechnologien entfacht, so dass das Fassungsvermögen von Festplatten bald in Terabyte angegeben werden wird. AmigaOS 4.1 führt daher ein komplett neues Dateisystem namens JXFS ein, das schnellste und stabilste für die Amiga-Plattform erhältliche Dateisystem, das auch Festplatten und Partitionen mit vielen Terabytes unterstützt. Auch Grafikkarten werden ständig leistungsfähiger und vielseitiger. AmigaOS 4.1 implementiert 3D-hardwarebeschleunigte Porter/Duff-Bildkomposition, die ins System integriert ist. Dadurch kann die Benutzeroberfläche von AmigaOS 4.1 nicht nur beim Amiga OS nie dagewesene Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten wie transparente Fenster mit beliebigen Formen bieten, die neue Bilderzeugung liefert auch völlig flackerfreie Bildschirm-Updates. Auf dieser neuen Engine für die Bildkomposition setzt die AmigaOS 4.1-Implementierung von "Cairo" auf, einer hardwareunabhängigen 2D-Bibliothek, die sich zum De-Facto-Industriestandard entwickelt hat und in so unterschiedlichen Anwendungen wie Firefox 3, Java/ClassPaths SWING und sogar Open Office eingesetzt wird.
Mit all diesen neuen Eigenschaften ebnet AmigaOS 4.1 den Weg zu zahlreichen aufregenden Möglichkeiten. Tatsächlich ist AmigaOS 4.1 nicht nur die bisher fortschrittlichste Inkarnation des Amiga OS, es ist auch der beste Weg, sich wieder mit den Zeiten vertraut zu machen, als Computer noch Spaß gemacht haben! Ich habe das OS 4.1 System bis zum Update 6 ausgebaut.  Quelle: Vesalia